Ihre Fragen an inpunkto

Auf dieser Seite haben wir für Sie Fragen und Antworten zu Produkten und Service-Leistungen der inpunkto AG zusammengetragen. Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, schicken Sie uns Ihre Frage einfach über das Kontaktformular oder per E-Mail.

FAQ – Häufige Fragen und Antworten

Privat versichert – seit jeher ein Privileg, das nur wenige in Deutschland besaßen. Auch heute noch dürfen sich nur ca. 10% der Bevölkerung privat versichern und sich damit den erstklassigen Schutz garantierter Leistungen sichern.
Privat versichern können sich:

Angestellte, die ein festes Einkommen über der Jahresarbeitsentgeltgrenze beziehen (aktuell 53.550 € p.a.)
Selbständige
Freiberufler
Beamte
Beamtenanwärter
Studenten unter bestimmten Voraussetzungen
Sämtliche Personen, die nicht pflichtversichert sind

In der privaten Krankenversicherung wird jede Person einzeln und individuell nach ihrem Bedarf versichert. Der Versicherte kann also frei wählen, welche Leistungen er absichern möchte und welchen Beitrag er dafür zahlen möchte. Die Leistungen sind Bestandteil des Vertrags und werden dauerhaft garantiert.

Die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung sind, von wenigen Ausnahmen abgesehen, einheitlich im Sozialgesetzbuch festgelegt. Mit der Konsequenz, dass die Politik die Leistungen jederzeit beschränken bzw. einzelne Leistungen ganz streichen kann

In der privaten Krankenversicherung berechnet sich der Beitrag nach Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand bei Beginn der Versicherung sowie nach dem gewünschten Leistungsumfang. Die Grundlage dieser differenzierten Risikobewertung – insbesondere auf Grund des Geschlechts – bilden statistische Daten, die Sie auf der Internetseite www.pkv.de/statistiken einsehen können.

In der gesetzlichen Krankenversicherung werden die Beiträge prozentual vom Einkommen (bis zur Beitragsbemessungsgrenze in Höhe von 47.250 € im Jahr bzw. 3.937,50 € im Monat) berechnet. Aktuell sind das im Durchschnitt 14,8 Prozent.

In der privaten Krankenversicherung kann der Versicherte frei entscheiden, von welchem Arzt oder in welchem Krankenhaus er sich behandeln lassen möchte.

In der gesetzlichen Krankenversicherung kann der Versicherte nur zwischen den Vertragsärzten wählen. Im Falle einer stationären Behandlung hat der einweisende Arzt den Versicherten z.B. in das nächstgelegene geeignete Krankenhaus einzuweisen

In der privaten Krankenversicherung erfolgt die Leistungsabrechnung nach dem sog. Kostenerstattungsprinzip. Dabei stellt der Arzt dem Patienten die erbrachten Leistungen in Rechnung. Der Patient reicht diese dann bei seiner privaten Krankenversicherung ein, die die Rechnung dann im tariflichen Umfang erstattet. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, auch unbezahlte Rechnungen zur Erstattung einzureichen. Bei einem Krankenhausaufenthalt kann die Abrechnung auch direkt zwischen Krankenhaus und Versicherungsunternehmen erfolgen.

In der gesetzlichen Krankenversicherung erfolgt die Abrechnung nach dem sog. Sachleistungsprinzip. Hier erfährt der Patient nicht, was die einzelne Behandlung gekostet hat. Die Leistungen werden zwischen Arzt bzw. Krankenhaus und der Krankenkasse abgerechnet. Ausnahmen sind die zahlreichen Zuzahlungen, die gleich in bar zu entrichten sind (z.B. die Praxisgebühr oder die Zuzahlung bei Medikamenten).

Mit zunehmendem Alter steigt die Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen. Daher werden von Beginn an in der privaten Krankenversicherung sog. Alterungsrückstellungen gebildet (Kapitaldeckungsverfahren). Genauere Informationen erhalten Sie in unserem Beratungsblatt „Alterungsrückstellungen“.

Die gesetzliche Krankenversicherung arbeitet nach dem sog. Umlageverfahren. Einnahmen werden unmittelbar zu Ausgaben. Reichen die Einnahmen nicht aus, um die Ausgaben zu decken, muss der Beitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung erhöht oder der Leistungskatalog weiter eingeschränkt werden.

In der privaten Krankenversicherung zahlt sich kostenbewusstes Verhalten in Form von Beitragsrückerstattungen aus.

In der gesetzlichen Krankenversicherung erfolgt eine Beitragsrückerstattung nur in Einzelfällen

Unterschiede der Gesetzlichen zur Privaten Krankenversicherung

Gesetzliche Krankenversicherung

nur Kassenärzte
90 % Heilmittel (Massage, Krankengymnastik), Selbstbeteiligung 10 € pro Verordnung
90 % Hilfsmittel (Bandagen, Einlagen usw.)
Medikamenten-Selbstbeteiligung 10 % des Abgabepreises
Brille: keine Zuschüsse
Zuzahlungen steigen, wenn die Kasse die Beiträge erhöht
Ausgabenbegrenzung durch Praxisbudget

Private Krankenversicherung

100 % Arztkosten bei freier Arztwahl
keine Praxisgebühr
100 % Heilpraktiker
100 % Medikamente, keine Rezeptgebühr
100 % Kontaktlinsen
100 % Brillengläser, Gestell: 100,- €
keine Kürzung ohne Zustimmung möglich
keine Ausgabenbegrenzung

Gesetzliche Krankenversicherung

100 % Zahnbehandlung
befundbezogener Festzuschuss (nicht für Implantate)
ab 4 Brückengliedern keine Erstattung
seit 1.7.2005 Sonderbeitrag für Zahnersatz 0,4 %

Private Krankenversicherung

100% Zahnbehandlung
75 – 80 % Zahnersatz
freie Materialwahl
zukunftsstabile Absicherung

Gesetzliche Krankenversicherung

nächstgelegenes kostengünstigstes Krankenhaus
Arzt nach Dienstplan
Unterbringung: allgemeine Pflegekasse
Selbstbehalt: 10,- €/Tag max. 280,- €

Private Krankenversicherung

freie Krankenhauswahl
Privatarzt
1- oder 2-Bettzimmer mit eigenem Bad, TV, besserer Verpflegung und freien Besuchszeiten
oder Mehrbettzimmer nach Wahl

Gesetzliche Krankenversicherung

Angestellte ab 7. Woche: max. 94,50 €
Höchstbetrag 2014 – 4050 € = kalendertäglich 135 und davon max. 70% = 94,50 € jedoch nicht mehr als 90% des kalendertäglichen Netto! Abzüglich der hälftigen Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung ergibt einen max. Auszahlungsbetrag von 84,15 € Netto pro Kalendertag
72 Wochen lang, dann Aussteuerung
seit dem 1.7.05 wird das Tagegeld vom Arbeitnehmer allein gezahlt (0,5% des Bruttolohns)

Private Krankenversicherung

Angestellte ab 7. Woche: individuelle Absicherung max. 200,- €/Tag
max. 80 % vom Brutto
7 x wöchentlich, 360 Tage im Jahr
unbegrenzt, keine Änderung

inpunkto News

Unser kostenloser Newsletter liefert Ihnen regelmäßig wertvolle Praxistipps und wissenswerte Informationen zum Thema Gesundheit.

Jetzt Abonnieren